Kuscheln stärkt das Immunsystem, Kuscheln macht glücklich und Kuscheln sorgt dafür, dass man es auch langfristig mit seinem Partner aushält. 33 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen in Deutschland sagen sogar: Ich kuschel lieber, als das ich Sex habe.

Kuscheln macht glücklich. Das liegt zum einen an der Menge von Oxytocin, die dabei ausgeschüttet wird. Das Kuschelhormon kann so einiges, es fördert die eigene Spendenbereitschaft, kann aber auch die Beziehung kitten. Aber es ist auch die Tatsache, dass man Zärtlichkeiten austauscht, einfach mal den Kopf abschalten kann und sich dem Augenblick hingeben kann, ohne dabei mit Erwartungen konfrontiert zu sein.

Die "Kunst der Berührung“ würden sie beherrschen und mit entsprechendem Knowhow Zärtlichkeiten weitergeben, sagen die Masseurinnen und Masseure beim Ganzkörpermassage-Institut Ananda in Köln über sich. Es ginge darum, den Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen anzunehmen und ihn bestenfalls dazu zu bringen, einfach nur den Augenblick zu genießen.

Ganz langsamer, zärtlicher Sex

Einen ähnlichen Umgang mit Sex und Zärtlichkeit propagiert auch Sextherapeutin und Autorin Diana Richardson. In ihrem Film "Slowsex" kommen Paare zu Wort, die den Sex in ihrer Vergangenheit als äußerlich wahrgenommen haben, weil sie mit dem Kopf immer woanders waren. Nachdem sie sich ausgiebig mit "Slowsex" beschäftigt haben, falle es ihnen viel leichter, sich einfach dem Augenblick hinzugeben.

Genau das tut auch Philipp. Im Liebestagebuch erzählt er, wie er das frische Verliebtsein mit seiner neuen Freundin genießt.

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