Im Juli startet im ZDF die vierte Staffel der Aufklärungs-Doku-Reihe "Make Love – Liebe machen kann man lernen". Vorab erzählt Sexologin Ann-Marlene Henning in Eine Stunde Liebe, worum es in den neuen vier Folgen geht: unter anderem um Teenangerliebe, Schwierigkeiten beim Orgasmus oder um ein homosexuelles Paar und Entspannungsübungen für den Analverkehr.

Wie lieben Teenager? Der Frage geht Ann-Marlene Henning in der 9. Klasse einer Leipziger Gesamtschule nach. Hat die sogenannte Generation Porno unrealistische Vorstellungen von Sex? 80 Prozent der Jugendlichen in Deutschland fühlen sich gut aufgeklärt. Aber wenn die Klasse über die erogenen Zonen von Frau und Mann spricht, zeigt sich, dass viele doch wenig Ahnung haben.

"Kinder sind haben auch schon eine Sexualität, über die man sprechen muss. Das fängt nicht erst mit der Pubertät an."
Sexologin Ann-Marlene Henning

Den Protest einiger Eltern, wenn es um das Thema "sexuelle Vielfalt" im Lehrplan geht, kann Henning nicht nachvollziehen. In weiteren Folgen geht es bei „Make Love“ um den sexuellen Höhepunkt, den Orgasmus.

​"Jede dritte Frau kann nicht zum Höhepunkt kommen. Nur jede zehnte Frau hat einen Höhepunkt rein durch Penetration."
Sexologin Ann-Marlene Henning

In der Folge versucht Sexologin Henning das Paar, Hannes und Christiane, die Entdeckung der Langsamkeit näher zu bringen, für einen besseren Orgasmus. Am Ende der Staffel ist zudem zum ersten Mal auch ein homosexuelles Modelpaar bei "Make Love" zu sehen. Zum Thema Analverkehr werden Atemtechniken und Griffe gezeigt. Danach fragen Hetero-Paare in der Praxis von Ann-Marlene Henning mittlerweile auch immer öfter.