Romano, der weiße Indianer aus Berlin-Köpenick, hat mit "Copyshop" ein neues Album vorgelegt, mit dem er sein persönliches Geschichtsbuch aufschlägt - und gleich die Geschichte einer ganzen Nation mitnimmt.

Scheinbare Gegensätze löst Romano durch seine Musik kategorisch auf. Er steht auf Westküsten-Rap und Operngesang, legt Wert auf frisches Parfüm und nippt zum Erdbeerkuchen auch gerne mal an einem Gläschen Sekt. 

Böse Zungen nennen ihn "Putin mit Zöpfen", dabei ist er wahrscheinlich einfach nur ein weißer Indianer aus Berlin-Köpenick, seiner bürgerlichen Hood.

"Ich habe so meine Copyshop-Zeit durch. Ich bin richtiger Copyshop-Wanderer."

Die Wendezeit hat sein Leben maßgeblich geprägt: Momentane Orientierungslosigkeit, gefolgt von dem unstillbaren Drang, Neues auszuprobieren und sich nicht an Regeln halten zu müssen. Er hat im Techno-Club getanzt, zu Hause Metal gehört, einer Crossover-Band seine Stimme geliehen, den Ostblock mit einem Drum’n’Bass-Projekt bereist, und jetzt ist er dabei, seine Geschichten in knackige Lines zu packen und sie auf fette Electro-Beats zu setzen.

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Im Interview erzählt "der schöne General" von Stimmpflege à la Beyoncé, der Faszination für Karl May und von der Energie des Mauerfalls. Außerdem in der Sendung: Neue Musik von NAO, Jordan Rakei, Everything Is Recorded, Clara Luzia, Angus & Julia Stone und Cristobal and the sea.