Conscious Rap, Jazz, Soul, rotzig, frech - Musik dieser Art und einige mehr erwarten euch im kommenden Jahr 2017. Wir stellen Newcomer vor, die ihr euch merken solltet.

Schneller, als ihr Blaubeerpfannkuchen, sagen könnt, ist 2016 auch schon wieder rum. Jahresrückblicke gibt es nun wirklich mehr als genug, und deshalb schauen Sonja Meschkat und Anke van de Weyer in der letzten Ausgabe von Eine Stunde Musik im alten Jahr lieber nach vorn: auf das Musikjahr 2017. Wer sind die Newcomer? Welche Alben werden wichtig? Welche Festivals haben das interessanteste Line-Up?

Bei den Newcomern sind sich Sonja und Anke sicher: Loyle Carner, Ray Blk und Faber sind drei Namen, die ihr euch merken solltet.

Loyle Carner

Loyle Carner kommt aus dem Süden von London, ist Anfang 20. Ab Mitte Januar wird es endlich sein Debütalbum "Yesterday’s gone" geben. Conscious Rap, kombiniert mit Jazz und Soul und Texten, in denen Loyle Carner persönliche Geschichten erzählt. Kate Tempest ist bereits Fan und hat auch schon einen Song mit Loyle aufgenommen.

Auf der Playlist von DRadio Wissen hat Loyle Carner schon länger einen festen Platz, natürlich auch mit der neuen Single "The Isle of Arran".

Ray Blk

Ray Blk ist ebenfalls Anfang 20, kommt auch aus Südlondon und hat mit "My Hood" eine tolle Hymne über ihren Stadtteil geschrieben. Eine geschmeidige Melange aus R&B, Soul und einer Prise 90er-Jahre. Ihr Minialbum "Durt" ist grade erst erschienen - und auch bei ihr sind sich Sonja und Anke sicher: 2017 wird ein gutes Jahr für Ray Blk.

Faber

Der dritte im Bunde der Newcomer ist Faber aus der Schweiz. Die Attitüde ist ähnlich wie bei AnnenMayKantereit oder Wanda: sei rotzig, sei frech, sei geradeaus und manchmal auch ein bisschen bockig. Für subtile Anspielungen ist bei Faber kein Platz, seine Songs sind eher wie eine hart durchfeierte Nacht mit anschließendem Kater. Passt doch perfekt zum Abschluss des Jahres, deshalb wünschen Sonja und Anke: Alles Gute!