Der Verfechter der „echten“ Instrumente ist wieder da: Singer-Songwriter Dan Croll. Der studierte Popmusiker hat letzten Freitag sein zweites Album „Emerging Adulthood“ veröffentlicht. 

Für dieses Album hat sich der Wahl-Liverpooler ganze fünf Monate lang in ein Studio eingemietet. In völliger Isolation sind die zehn Songs darauf entstanden. Es ist Album, das musikalisch professioneller klingt, als der Vorgänger. Dazu beigetragen hat Produzent Ben Allen, der bereits mit Bands wie Animal Collective oder Gnarls Barkley gearbeitet hat. Dan Croll erzählt im Deutschlandfunk-Nova-Interview, dass beide sich ausgezeichnet verstanden haben – zwischenmenschlich und auf musikalischer Ebene. 

In den Texten geht es in „Emerging Adulthood“ um das Erwachsenwerden und die ganz großen Fragen: Wer will ich sein? Was will ich in Zukunft tun? Wie will ich mein Leben gestalten? Es geht aber auch um ungewöhnliche Themen, wie den Neid auf den Erfolg anderer Musiker in dem Song „Tokyo“ zum Beispiel oder um Angststörung in „24“. 

Während andere auf Beats, Synthies und digitalen Schnickschnack setzen, will Dan Croll in seinem Sound vor allem „echte“ Instrumente hervorheben. Der Multiinstrumentalist hat deshalb für sein neues Album alle Instrumente selber eingespielt und aufgenommen. Dan Croll hat schon früh gemerkt, dass er sich so von anderen Musikern abheben will. Sein Ziel: Mit seiner Popmusik möglichst viele Menschen erreichen.