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Was passiert mit unserer Mediennutzung, wenn Uni und Ausbildung durch sind und wir endlich einen Job haben? Wird sie dann konservativer, holen wir uns ein Zeitungsabo und pfeifen auf Netflix, Amazon Prime und Co? Medienforscher Wolfgang Koch sagt: nein - und wirft mit uns einen Blick auf den Tod des Fernsehens.

Die ehemalige WDR-Intendantin Monika Piel hat nicht an den Tod des Fernsehen geglaubt: "Es sind Minderheiten, die permanent Lust haben, sich zu entscheiden, was sie wann sehen oder hören wollen. Die meisten Menschen sind froh, wenn wir für sie eine Vorauswahl treffen und sie einem gelernten und festen Rhythmus folgen können." Mit diesen Worten hat Monika Piel vor zehn Jahren auf den Höhenflug für Streaminginhalte im Netz reagiert.

Einmal Streaming, immer Streaming

Ein geregeltes Leben bringt aber gar keine klassischere Mediennutzung mit sich. Eine Studie des Hessischen Rundfunks zeigt: Wer einmal in einer Welt voller Streamingdienste und Videoplattformen und sozialer Medien groß wird, aber eben nicht in einer Welt mit Tageszeitungsabo, linearem Fernsehen und Sich-berieseln-Lassen, der legt diese Mediennutzung nicht mehr ab. HR-Medienforscher Wolfgang Koch erklärt uns die Studie und verrät uns, was das für die Zukunft des linearen Fernsehens bedeutet.

Roboter und re:publica

Außerdem blicken wir auf die Software, mit der Journalisten in Zukunft dafür sorgen können, dass Roboter Texte schreiben. Schaffen sich Journalisten damit selbst ab? Oder brauchen sie neue Skills? Im Medienquiz "Was mit Köpfen" bereiten wir uns außerdem ausführlich auf die Digitalkonferenz re:publica in Berlin vor.

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