Liebe Generation Internet, ihr seid spießig! Eine frische Studie zeigt: Was Deutsche bis 35 von Medien erwarten, ist überraschend konservativ. Möglichst seriös. Möglichst sachlich. Ausgewogen. Nicht schrill, blinkend oder anbiedernd. Das hat eine in dieser Woche vorgestellte Studie von ergeben, die vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger beauftragt wurde.

Sie alle eint das Smartphone als Dreh- und Angelpunkt des Medienkonsums. Es gilt als eine "Fernbedienung des Lebens". Allerdings stehen seriöse Inhalte im Vordergund. Die Informationen sollen verlässlich sein und die Medien werden stark hinterfragt. Empfindlich reagieren die Millennials, wenn sie das Gefühl haben, dass die Berichterstattung nicht ausgewogen ist. 

Doch was heißt das für Medienanbieter? Bringen spezielle Angebote wie Bento, Ze.tt, Vice oder Funk überhaupt etwas? Darüber reden wir mit dem Kommunikationswissenschaftler  Leif Kramp in dieser Ausgabe von unserem Medienmagazin. 

Immer wieder gegen Fakenews

Außerdem gibt es eine neue Ausgabe von unserer Anti-Fake-News-Taskforce. Wir stellen eine US-Webseite vor, die über eine perfide Methode sehr viel Geld verdient: In einer reißerischen Überschrift wird verraten, dass ein bestimmter Prominenter in die eigene Stadt zieht. Diese identische Meldung gibt es gleich für viele große Städte, die sich innerhalb der lokalen Filterblasen exzellent verbreitet.

Diskutiert mit uns!

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