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Mit Ende 20 kommt Lisas Tochter Elizan zur Welt. Doch schon kurz nach der Geburt macht Lisa sich Sorgen: Ihre Tochter ist sehr klein, dafür erscheint ihr Kopf verhältnismäßig groß, sie schläft viel und muss sich sehr oft übergeben. Mit der Zeit kommen mehr gesundheitliche Probleme dazu und Lisa fragt sich: Was stimmt mit Elizan nicht?

Anfangs nimmt der Kinderarzt Lisas Sorge um Elizan nicht ernst. Er sagt ihr, dass ihre Tochter halt sehr klein sei und eher gemütlich und darum so viel schlafen würde. Auch dass der Kopf so groß sei, beunruhige ihn nicht. Als eine Vertretungsärztin Elizan untersucht, bekommen sie eine Notfalleinweisung ins Krankenhaus - mit dem Verdacht auf die Diagnose Hydrocephalus, Wasserkopf. Das Hirnwasser kann nicht richtig abfließen und drückt auf das Gehirn. Das kann zu Hirnschäden führen.

"Und dann kommen natürlich erst einmal die ganzen Horrorszenarien im Kopf."
Lisa nach der Diagnose Wasserkopf

Elizan muss notoperiert werden und bekommt einen Schlauch in den Schädel, wodurch das Wasser abfließen kann. Da ist sie gerade mal zwei Monate alt. Lisa hofft, dass nach der OP alles gut wird.

Dann überschlagen sich die Ereignisse: Lisa und Elizan müssen immer wieder ins Krankenhaus. Als Kleinkind entwickelt sie ein extrem aggressives Verhalten: Sie schlägt und beißt ihre Mutter, reißt sich selbst die Haare aus.

"Warum haben ausgerechnet wir dieses Kind gekriegt und warum müssen wir das alles aushalten?"
Lisa

Eigentlich will Lisa für ihre Tochter kämpfen, doch sie ist am Rande ihrer Kräfte. In solchen Momenten fragt sie sich sogar, warum sie und ihr Mann das alles aushalten müssen.

Es dauert noch einige Jahre, bis Lisa den Grund für all das erfährt.

Die ganze Geschichte hört ihr hier oder im Podcast.

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