Klar, wir können einfach Wasser in eine Eiswürfel-Form füllen und diese in den Gefrierschrank stellen. Es geht aber auch deutlich fortgeschrittener.

Eiswürfel sind eine ebenso vielseitige, wie temporäre Angelegenheit. Die einen entfernen damit festgeklebten Kaugummi oder betäuben kurzfristig Körperteile.

Beim Herstellen von Humus helfen Eiswürfel, dass die Farbe des Pürees nicht ins Braune abkippt. Auch ein durchaus beliebter Eiswürfel-Trick: Drinks kühlen. Am schönsten geht das mit glasklaren Eiswürfeln, die weder Luftblasen noch andere Trübstoffe enthalten – und angeblich sogar langsamer schmelzen.

In Netzbastel-Ausgabe 124 macht Bastelchecker Moritz in Eiswürfeln. Er probiert zwei 3D-gedruckte Eiswürfelformen und diverse Techniken, die das Eis klar machen sollen. Die eine klappt sogar. Zur Feier des Tages gibt es stilvolles Mangoeis am Stiel. Geht es noch sommerlicher?

Mangoeis am Stil
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Easy, Peasy, Mango-Apfel! Mit Diamant-Eisformen, Saft und Zahnstochern könnt ihr leckere Eis-am-Stiel-Lollis herstellen.
Eiswürfel in Toffifee-Verpackung
© Deutschlandfunk-Nova | Moritz Metz
Wenn mal keine Eiswürfelform am Start ist, tut es auch eine alte Toffifee-Packung für, Überraschung, halbkugelartige Eiswürfel.
Eiswürfel aus einer 3D-gedruckten Form
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Die Form kommt aus dem 3D-Drucker, der Becher aus der Tiefkühltruhe – die Milch hält er aber eher kurz.
Eiswürfel
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Eiswürfel-Challenge: Ob frisches Leitungswasser oder zuvor zweifach abgekochtes – für die Klarheit des Eises macht das quasi keinen Unterschied.
Eiswürfel auf 3D-gedruckter Form
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Isoliert friert klarer – die Eiskugel ist einigermaßen transparent geworden, weil die Form zusatzisoliert in einer Thermo-Tasse fror, statt direkt im Eisfach.