Bitte mehr Musik von Golf! Suchfenster auf, "Golf" "Band“ Musik“ reingehackt. Keine Chance: Die Kölner Band Golf ist quasi ungoogelbar. Sogar trotz ihres aktuellen Songs "Ping Pong“. Zum Glück kamen sie direkt bei uns vorbei.

Dass ihr Name ein Albtraum für Suchmaschinen-Optimierer ist, daran hatte bei der Band-Gründung keiner gedacht. Aber eigentlich passt das auch ganz gut zu den Musikern, die ursprünglich aus Essen kommen. Ihre Videos sind ein bisschen arty, ihre Gesichter zeigen sie nicht. "Der Fokus liegt auf der Musik, wir wollten unser Ego aus der Sache raushalten", sagen André und Wolfgang beim Besuch im Studio. Komplett wird die Band noch mit Jonathan und Nils.

Elektro-Pop ohne Gesicht – aber mit Bock

"Es gibt so viele kleine Bands, die irgendwo ihren Song reinladen oder bei Facebook posten. Wir wollten einfach in diesem Strudel nicht komplett untergehen"
Golf

Statt wuchtiger Online-Promo haben sie ihren Song "Dein Grün" unkonventionell analog unter die Leute gebracht, indem sie einen Discman nebst Ananas in verschiedenen Städten versteckten. Hat funktioniert - und wurde direkt von einer Finderin auf Soundcloud geladen.

Eingrooven kann man sich in ihren Sound mit deutschen Texten am besten beim Baden, Kochen, Schwimmen. Tanzen geht natürlich sowieso. Pingpong spielen die Jungs übrigens wirklich - zuhause mit einer Tischtennisplatte Marke Eigenbau. Und eine Anekdote können wir uns am Ende doch nicht verkneifen. Auch ganz oben auf der Liste der ungoogelbaren Bands steht: Tennis.

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