Wenn es draußen heiß ist, finden das auch technische Geräte nicht unbedingt gut. Im Extremfall hilft nur abschalten. Und: Auf keinen Fall in den Kühlschrank.

Bei extremer Kälte gehen Handy- und Notebook-Akkus schnell in die Knie. Aber auch extreme Hitze ist nicht gut. Denn eine erhöhte Umgebungstemperatur heißt automatisch auch erhöhte Betriebstemperatur und damit verringerte Lebensdauer des Akkus.

Hohe Temperaturen, wie sie jetzt, Ende Juni 2019, in Deutschland herrschen, sind zwar kein KO-Kriterium fürs Handy. Aber es kann durchaus zu Problemen kommen. Apple zum Beispiel gibt als optimale Betriebstemperatur des iPhones zwischen 0 und 35 Grad an.

Bis das Plastik schmilzt

Manchmal wird es deutlich wärmer: Zum Beispiel im Auto, wenn das Smartphone als Navi an die Windschutzscheibe geklemmt ist oder einfach im Auto vergessen wird. Da können in der Sonne schon mal 60-70 Grad erreicht werden. (Für Kinder und Tiere sind das lebensgefährliche Temperaturen.)

Die meisten Geräte können sich bei zu großer Hitze abschalten. Bei direkter Sonneneinstrahlung, zum Beispiel auf dem Amaturenbrett, kann aber durchaus auch schon mal das Plastik schmelzen.

Nicht in die Sonne legen

Aber nicht nur im Auto werden so hohe Temperaturen erreicht. Deutschlandfunk-Nova-Reporter Andreas Noll hat sein Mobiltelefon auf der Fensterbank vergessen. Schwarzes Gehäuse, schwarze Fensterbank. Das hat das Telefon nicht überlebt.

"Ich habe mal ein Handy geschrottet, das eine halbe Stunde in der prallen Sonne auf der Fensterbank lag."
Andreas Noll, Deutschlandfunk-Nova Reporter

Falls das Handy doch mal überhitzt, ausschalten und langsam runterkühlen lassen und auf gar keinen Fall in den Kühlschrank legen. Denn da bildet sich Kondenswasser in der Elektronik. Wenn es keine Möglichkeit gibt, das Handy aus der Sonne rauszuhalten, weil ihr draußen unterwegs seid: Abschalten. Also nicht nur Flugmodus oder Energiesparmodus, sondern richtig aus machen - und zur Not einfach mal einen handyfreien Tag einlegen.