Eleonora Pauli kennt Roberto seit ihrer Kindheit. Er stammt aus dem Heimatort ihrer Mutter in Norditalien. Da wohnt Roberto am Wochenende, wenn er nicht mit seinem LKW durch Europa brettert.

Zur Entspannung kocht er gerne und erzählt von seinen Reisen, von Straßen und rumänischen Kollegen, die für einen Hungerlohn arbeiten oder von den Sachen, die er durch Europa fährt.

Der eigene LKW war schon in jungen Jahren Robertos Traum. Mit 20 kauft er sich seinen ersten LKW - sehr zum Unmut seiner damals 17-jährigen Frau. Denn schließlich bedeutet das vor allem eins: ständig unterwegs zu sein. Damals ist Roberto auch in den Orient gefahren, in den Iran zum Beispiel oder nach Afghanistan. Heute ist er vor allem in Europa unterwegs und verbringt die Wochenenden bei der Familie.

"​Roberto ist kein typischer Truckertyp. Er ist einer, der mit Hemd fährt und penibel darauf achtet, dass alles ganz sauber ist in der Fahrerkabine"
Eleonora Pauli über ihren Reisebegleiter Roberto

Raststätten mit Landeskultur

Die Journalistin Eleonora Pauli (27) hat sich eine Woche zu ihm gesetzt. Auf der Strecke zwischen Mailand und Hamburg lernt sie Europa von einer ganz anderen Seite kennen. Auf den Straßen erfährt man viel mehr über Europa und seine Menschen als bei jeder Städtereise. Und in den Raststätten zeigt sich meist die wahre Kultur eines Landes.