Members only: Das Soho Haus in Berlin, die Politik-Bühne der Hauptstadt oder die Top-Positionen in der Wirtschaft – Zutritt zur Elite bekommt meist nur, wer eh schon dazugehört. In der Ab 21 reden wir über elitäre Kreise und exklusive Clubs.

Nur für Mitglieder! So steht es am Eingang vom Berliner Soho Haus. Wer hier rein will, muss Geld haben, um die Mitgliedschaft zu zahlen und cool genug sein. Am besten "was Kreatives" oder "was mit Medien" machen. Oder die richtigen Leute kennen. Auf Micky Beisenherz trifft all das zu. Er hat einen Blick hinter die Kulissen des exklusiven Hauptstadt-Clubs geworfen und sich einen Tag getummelt zwischen Influencern, Film-Produzenten und durchtrainierten Hipstern mit Designersonnenbrillen, Tattoo und Laptop. Einerseits hat ihn der "intellektuelle Swinger-Club für Kreative" wie er das Soho Haus nennt, total abgeturnt, gleichzeitig fand er es irgendwie geil – und will wiederkommen. Warum, erzählt er Dominik Schottner in der Ab 21.

Sie wollte auch "dazu gehören": Julia Friedrichs bewarb sich bei der Unternehmensberatung McKinsey, die das weltweit härteste Auswahlverfahren haben und stets betonen nur die "Besten der Besten" zu nehmen. Julia wurde genommen. Doch statt bei McKinsey Karriere zu machen, schrieb sie ein Buch darüber: "Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen" Dazu besuchte sie verschiedene Kaderschmieden und Elite-Schulen der Republik. 

Wie geschlossene, elitäre Kreise funktionieren, erklärt uns Michael Hartmann. Der Soziologe erforscht seit Jahrzehnten Deutschlands Eliten.