Wie werden wir uns in Zukunft ernähren, wenn es auf der Erde, dank des Klimawandels, heißer wird? Die Vereinten Nationen sagen: Wir sollten Kaktus essen. Deutschlandfunk-Nova-Reporter Christian Schmitt hat schon mal vorgekostet.

Kakteen sind Überlebenskünstler und speichern pro Hektar 180 Millionen Liter Wasser. Leider sind die meisten einfach ungenießbar. Die Vereinten Nationen raten aber, den Feigenkaktus und dessen Kaktusfeigen zu essen. Mit 16 Kalorien pro 100 Gramm ist die Pflanze auch kein Dickmacher, erklärt Deutschlandfunk-Nova-Reporter Christian Schmitt. Er hat den Kaktus einfach im Gartencenter gekauft.

Deutschlandfunk Nova-Reporter Christian Schmitt entfern die Stacheln
"Der Feigenkaktus besteht aus 94 Prozent Wasser. Das kann die Pflanze super speichern und das macht sie bei einer Dürre so wertvoll."
Christian Schmitt, Deutschlandfunk Nova

Der Kaktus hat viel Vitamin A und eben viel Wasser. Man kann ihn in Salzwasser kochen und dann weiter verarbeiten. In Mexiko wird so das Gericht "Nopales" zubereitet. Mit Tomaten, Zwiebeln, Koriander und ein bisschen Salz oder Chili schmeckt der Kaktus sehr gut. Der Kaktus selbst schmeckt ein bisschen wie Gurke, aber etwas herzhafter, sagt Christian Schmitt.

Deutschlandfunk-Nova-Reporter Christian Schmitt hat "Nopales" selbst zubereitet.

Aber Vorsicht mit den Stacheln, warnt Deutschlandfunk-Nova-Reporter Christian Schmitt. Er rät, bei der Zubereitung Handschuhe zu tragen und eine Zange zu nutzen, um die Stacheln abzuziehen. Mit einem Sparschäler hat Schmitt dann die kleinen Stacheln entfernt, die man mit bloßem Auge kaum sehen kann.

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