In den USA und England gibt es sie bereits. Jetzt haben auch in Deutschland die ersten Läden eröffnet, die ihre Waren verpackungsfrei verkaufen. Über die Crowdfunding-Plattform Startnext hat gerade ein Berliner Start-up so viel Geld gesammelt, dass davon bereits mehr als ein Laden eröffnet werden kann.

Dabei ist das Ziel nicht unbedingt, den herkömmlichen Supermarkt zu ersetzen, sagt Tim Deinet, der in Bonn gerade seinen Freikost-Laden eröffnet hat. Bei ihm gibt es Mehl, Reis, Müsli, Hülsenfrüchte, Süßigkeiten und Gewürze nicht einzeln verpackt und portioniert, sondern in großen Mengen. Jeder kann sich dort genau so viel abfüllen lassen, wie er eben braucht.

"Bei Gewürzen merkt man das insbesondere, wenn man mal für ein Rezept ein Gewürz braucht und dann kauft man hundert Gramm davon, stellt das Zuhause in die Küche, braucht's dann nach anderthalb Jahren wieder und dann ist es halt schon längst verdorben"
Tim Deinet, Freikost Bonn