David Göttler und Kazuya Hiraide versuchen die Erstbegehung einer neuen Route in der Nordwand der Ama Dablam im Himalaja. Die Wand haben sie schon bewältigt, den Nordgrat erreicht. Sie wähnen sie sich fast am Ziel: Nur noch vierhundert Höhenmeter zum Gipfel. Doch dann stecken sie fest.

David Göttler mit Telefon und Kazuya
© David Göttler
David Göttler mit Telefon und Kazuya

Unser Autor Wolfgang Schiller hat einen sehr persönlichen Bezug zur Geschichte von David Göttler: Der Alpinist ist in derselben Sektion des Alpenvereins Mitglied wie Wolfgangs Bruder: Sektion Bayerland, eine kleine Sektion für "aktive Bergsteiger strengerer Richtung". Kurz: für Leute, die es wirklich wissen wollen. Wolfgangs einziger Kontakt zu diesen Hardcore-Alpinisten: Er steigt einmal im Jahr auf eine Hütte und feiert mit seinem Bruder Geburtstag. Aber über diesen Bruder bekam Wolfgang sehr schnell Kontakt zu David Göttler. Trotzdem hat es relativ lang gedauert, bis er das Interview führen konnte. Weil der Bergsteiger die meiste Zeit des Jahres in Chamonix und Nordspanien lebt - wenn er nicht gerade im Himalaja unterwegs ist. Geklappt hat es schließlich am Rande eines Vortrages von David Göttler über seine letzte Everest-Expedition im Alpinen Museum München.