Einige Medien hatten schon ganz euphorisch über den Gefällt-mit-nicht-Button berichtet, aber so konkret war Marc Zuckerberg gar nicht geworden. Allerdings hat er Alternativen zum Gefällt-mir-Button in Aussicht gestellt.

Wer regelmäßig bei Facebook unterwegs ist, kennt das: Nicht immer ist es passend, auf "Gefällt mir" zu drücken. Beispielsweise wenn jemand gestorben ist, oder vom Schicksal vieler Flüchtlinge berichtet wird. Trotzdem will man seine Anteilnahme oder sein Interesse deutlich machen. Da fehlt einfach was.

"Fest steht, dass der „Gefällt mir“-Button Verstärkung bekommen soll."
DRadio-Wissen-Autor Peter Neuhaus über die Pläne von Facebook

In Deutschland fordern ja viele den Dislike-Button. Dass der kommen wird, ist aber wohl eher unwahrscheinlich. Marc Zuckerberg mochte die Idee noch nie. Und er sagte weiter, dass Facebook kein Forum werden soll, in dem Nutzer über Einträge abstimmen.

Mehr Optionen als "Gefällt mir"

Zuckerberg hat bei einer Fragestunde einige Fragen von Facebook-Nutzern beantwortet. Eine war: Warum es nicht auch die Möglichkeit gibt, "Gefällt mir nicht", "tut mir leid" oder "interessant" anzuklicken. Und Zuckerberg sagte dazu, dass so eine Funktion in Sicht ist. Aber es sei kompliziert.

"We are working on this for a while. Actually it's surprising complicated."
Facebookgründer Marc Zuckerberg über die Pläne von Facebook

Eine weitere Neuerung, die auf Facebooknutzer zukommen könnte, betrifft Fotos. Denkbar ist beispielsweise, dass Nutzer vorher einstellen können, was sie nicht sehen wollen. Das vielfach geteilte Foto des toten Jungen Aylan hatte diese Diskussion entfacht. Viele hatten es als grausam empfunden und hätten es lieber nicht in ihrer Timeline gesehen.