Zum Thema Feedback spuckt das Internet jede Menge Tipps aus. Viele davon sind widersprüchlich. Ein paar Regeln lassen sich aber trotzdem ableiten.

Mit dem Feedback ist das so eine Sache. Also, wenn es denn überhaupt eins gibt, denn meistens werden gute Leistungen als selbstverständlich hingenommen - mit Kritik hingegen sind wir schnell dabei. Und das, obwohl es ja eigentlich leichter ist, etwas Nettes zu sagen. Aber egal ob Lob oder Kritik - damit unser Gegenüber auch was davon hat, müssen wir unser Feedback richtig verpacken. Ein Trick: die Sandwich-Taktik. Damit ist gemeint, die Kritik zwischen zwei Sätze Lob einzubetten:

"Liebes Google, Du ich finde es erst mal super, dass du so viele Seiten zum Thema Feedback vorschlägst. Was ich daran nicht so gut finde: ich weiß ja gar nicht, welche mir jetzt weiterhilft. Aber nochmals super, dass du soviele Treffer hast, super."
Autor Stephan Beuting verpackt seine Google-Kritik zwischen zwei Lob-Sätzen - Sandwichtaktik eben

Aber halt - wer jetzt denkt, er hätte was gelernt, wird auf der Seite Rach-Team-Kommunikation eines Besseren belehrt. Dort heißt es nämlich: keine Weichmacher, keine Sandwichmethode, sondern lieber Butter bei die Fische. Das lässt DRadio-Wissen-Autor Stephan Beuting ein bisschen ratlos zurück. Was ist denn jetzt richtig? Vielleicht gibt es da auch gar nicht die eine Wahrheit. Dafür können zwei Dinge nicht schaden: Fingerspitzengefühl und ein wenig Menschenkenntnis. Und so konzentriert Stephan Beuting am Ende die ganze Feedback-Kunst auf drei Kernelemente:

  • Mach dein Feedback kurz, bleib klar und rechne mit einer Antwort
  • Pass einen guten Moment für dein Feedback ab
  • Prüfe dich selber und frage dich, was ist meine Motivation, hier und jetzt jemandem Feedback zu geben

Bitte! Danke :)