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Eine durchtanzte Nacht im Club, eine private Party mit Freund*innen oder ein Wochenende auf einem Festival. All das war eineinhalb Jahre lang kaum möglich. Nun können wir wieder mit Einschränkungen feiern gehen. In dieser Ab-21-Ausgabe erzählen Kathleen und Daniel von den ersten Partys und ein Clubbesitzer erklärt, warum eine Öffnung unter Corona-Auflagen nicht so einfach ist.

Kathleen
© Kathleen
Kathleen hatte bei ihrem ersten Club-Besuch seit Monaten Tränen in den Augen.

Vor der Pandemie war Kathleen jedes Wochenende in einem anderen Club und in unterschiedlichsten Städten unterwegs. Inzwischen kann sie in Berlin zwar wieder feiern gehen, doch die spontan durchtanzte Nacht ist erst einmal nicht möglich. Um eins der heiß begehrten Tickets zu ergattern, müsse man schnell sein, sagt sie. Zudem benötigen die Besucher*innen einen tagesaktuellen Test oder müssen einen vollständigen Impfschutz nachweisen. Eingecheckt wird mit der Luca-App. Im Podcast erzählt Kathleen, wie sie ihre ersten Club-Besuche erlebt hat und warum die so emotional für sie waren.

Partys und Clubbesuche sind mit Vorbereitung verbunden

Wer feiern gehen will, sollte sich vorher über die Regelungen in seiner Region informieren. Denn eine einheitliche bundesweite Lösung gibt es nicht. Mancherorts, wie etwa in Berlin, dürfen nur die Außenbereiche öffnen, in anderen Bundesländern und Städten, beispielsweise in Schleswig-Holstein oder in Leipzig gibt es Modellprojekte. Ob und in welchem Rahmen eine private Party stattfinden kann, ist ebenfalls regional unterschiedlich. Personenobergrenzen sind an Indizien geknüpft.

In Sachsen-Anhalt dürfen die Clubs sogar wieder im Innenbereich öffnen – auch das ist an strenge Corona-Regeln und die Inzidenz gebunden. Guido Schwirzke ist der Besitzer des Prinzclubs in Halle und wurde von den Öffnungen überrascht. Sein Laden befindet sich mitten im corona-konformen Umbau, sein Personal ist längst in anderen Jobs. Bevor er öffnen kann, dauert es noch mindestens einen Monat, so seine Einschätzung. Ob sich eine Öffnung dann wirtschaftlich für den Club-Betreiber lohnt, zweifelt er an.

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