Der erste Vorzeige-Surfer-Yogi, der zweite eine Mischung aus Hipster und Hippie und der dritte ein bärtiger Engländer. Bei uns gibt's im Festival mit Ry X, Mac DeMarco und Denis Jones drei Herren, die auf den ersten Blick ihre eigenen Klischees sein könnten. Musikalisch sind sie aber viel origineller als schnöde Schablonen.

Los geht's mit Ry X. Der sieht mit Bart, langem Haar und gebräunter Haut nicht nur aus, wie ein Yoga praktizierender Surfer, er ist es auch. Unter anderem. Denn außer Yoga macht Ry X Musik, bei denen die Klischees schön draußen bleiben können. Er klingt gefühlvoll und melancholisch, aber nie nur traurig. Im Mai kam sein Debüt-Album "Dawn" raus und mit Stücken daraus starten wir in die Sendung.

Danach übernimmt Mac DeMarco. Der schwankt optisch zwischen hängengebliebenem Hippie und Großstadthipster. Der Kanadier macht psychedelisch-poppige Musik. Voll mit skurrilem Humor gibt’s in seinen Songs auch schon Piano oder Mundharmonika und immer eine Melodie, die nie so schön leiert, wie bei Mac DeMarco. Genau die richtige Musik eben, um einen Sonntag Abend entspannt ausklingen zu lassen.

Mit Bart und Loop-Machine

In Stunde zwei ab 21 Uhr geht es nach Manchester zu Denis Jones. Der Mann mit Bart ist einer dieser Menschen, die alleine auf der Bühne stehen, aber dank Loop Machines und Co. Geräusche für eine ganze Band machen. Neben seinen elektronischen Gerätschaften hat Denis Jones eine Gitarre dabei und so entsteht eine Mischung aus Folk und Elektro, zu der man genauso gut schmusen wie tanzen kann.