Ihr kennt die Berlinale, die Filmfestspiele von Venedig und Toronto, eventuell auch die von Locarno und den Max-Ophüls-Preis. "Filmreif" kennt Ihr vermutlich noch nicht, das Bundesfestival Junger Film fand dieses Jahr zum ersten Mal statt – mit überragendem Erfolg. 2019 geht es weiter und Eine Stunde Film wird es begleiten.

Junge Filmemacher und Filmstudenten, die sich zusammentun um dann von null auf gleich eins der größten Nachwuchs-Filmfestivals des Landes aufzuziehen – das macht Eindruck. Also haben wir zwei der Macher des Festivals heute zu uns eingeladen, Jörn Michaely (24) und Michael Kissels (29). Sie erzählen, wie man ein Festival auf die Beine stellt, das schon im ersten Jahr über 2.000 Besucher generiert, und aus über 300 Einsendungen 70 Wettbewerbsfilme auswählen musste. Und vor allem: Was Ihr tun könnt, um schon 2019 am nächsten "filmreif" teilzunehmen. 

"Das Boot" wird als Serie fortgesetzt

1981 im Kino, schrieb das Weltkriegs-Drama "Das Boot" ab 1985 vor allem als TV-Mehrteiler Fernsehgeschichte. Für Hauptdarsteller Jürgen Prochnow war es die Fahrkarte Richtung Hollywood, für andere Schauspieler wie Heinz Hoenig, Otto Sander, Uwe Ochsenknecht, Martin Semmelrogge oder Claude Oliver Rudolph war es der Durchbruch mindestens auf nationaler Ebene. Jetzt, 33 Jahre nach dem TV-Spektakel kommt die "quasi Fortsetzung" als internationale Produktion auf Sky heraus. In der Serie "Das Boot" spielt die Geschichte etwa ein Jahr nach den Geschehnissen aus Wolfgang Petersens berühmtem Mehrteiler. Ob die Serie was kann, verrät uns Anna Wollner, sie hat schon mal vor geguckt.  

Dazu gibt es zwei relevante Kino-Neustarts diese Woche, die uns beide nicht überzeugen könnten: die dritte Version einer Lisbeth Salander, dieses Mal gespielt von Claire Foy ("The Crown") in Teil vier aus Stig Larssons Millennium-Reihe "Verschwörung". Außerdem die wieder mal neu erzählte Geschichte von Charles Dickens in "Der Mann, der Weihnachten erfand".