Edress ist vor zwei Jahren aus Afghanistan nach Deutschland geflohen und lebt in Dresden. Er hat es schwer und seit Pegida ist es vielleicht noch schwerer für ihn geworden. Dennoch lässt er sich nicht entmutigen.

Viele Menschen in Dresden würden Flüchtlinge ablehnen und seien gegen den Bau von Moscheen, erzählt Edress. Das macht ihn unglücklich, denn Muslime sind doch per se keine schlechten Menschen, sagt der junge Afghane.

Ältere sind ablehnend

In den zwei Jahren, seit Edress in Dresden lebt, hat er auch gute Erfahrungen mit seinen Mitmenschen gemacht. Meist handelt es sich dann um junge Menschen oder Arbeitskollegen. Die ältere Generation erlebt er generell als eher ablehnend.

Die meisten Flüchtlinge in Dresden haben Angst vor Pegida - allein die Masse von Demonstranten erschreckt sie. Edress selbst lässt sich nicht verunsichern und geht auch aus dem Haus, schließlich hat er keine Alternative und muss arbeiten gehen.

"Ich habe keine Angst vor dieser Pegida."
Edress, afghanischer Flüchtling in Dresden

Edress fühlt sich zwar unbehaglich, vertraut aber in puncto Sicherheit auf die deutsche Polizei. Der junge Afghane sagt, er sei gerne in Dresden, weil es ein schöne Stadt sei und es gibt doch auch einfach sehr nette Menschen dort. Doch unterm Strich stelle Edress fest, gäbe es "mehr schlechte als gute Leute".

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