In Deutschland kommen derzeit jeden Tag tausende Flüchtlinge an - viele werden bleiben. Die Gesellschaft fragt, wie das zu schaffen ist. Von einer historischen Bewährungsprobe spricht die Kanzlerin. Aber - Moment mal! Ist der Zuzug in dieser Größenordnung wirklich was Neues? Nein, ist er nicht. Und genau darum wollen wir eure Geschichten vom Ankommen hören.

Nehmt euer Interview auf, schickt es uns und gestaltet so die Weihnachts-Ausgabe der Sendung Einhundert mit.

Reporterin Kathrin Sielker sammelt bis zum 6. Dezember Eure Einsendungen - Moderator Paulus Müller präsentiert den Zusammenschnitt am 25. Dezember um 18 Uhr in der Einhundert.

Eure Geschichten vom Ankommen!

Es kamen immer wieder Menschen aus unterschiedlichen Gründen: Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Vertriebene aus den Ostgebieten, später Gastarbeiter aus der Türkei und aus Italien, während des Vietnamkriegs kamen Boatpeople, es kamen Russlanddeutsche, Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten im ehemaligen Jugoslawien und nicht zuletzt Ostdeutsche, die zu DDR-Zeiten geflüchtet oder nach dem Fall der Mauer in den Westen gezogen sind. Die Liste lässt sich erweitern. Und dazu brauchen wir euch:

Wir möchten euch bitten, Geschichten für uns zu sammeln. DRadio-Wissen-Reporterin Kathrin Sielker hat zum Beispiel ihre Oma im Emsland gefragt, wie sich dort Einwanderer und Einheimische nach dem Zweiten Weltkrieg begegnet sind (siehe unten).

"Die Städte sind bombardiert worden. Und hier auf dem Lande sind wenig Bomben gefallen. Und somit hatten die hier ja auch mehr Häuser, wo Leute drin wohnen konnten."

Fast jeder kennt in seiner Familie und im Umfeld Geschichten von Einwanderern oder ist selbst einer. Wie war dieses Ankommen in Deutschland? Welche Probleme gab es für oder mit den Ankommenden? Wie haben sich in eurem Umfeld Einheimische und Fremde geholfen, wie sind sie zusammengekommen? Befragt selbst eure Mutter, Opa, Freunde, die Tante oder den Nachbarn.

Welche Vorurteile musste Opa als italienischer Gastarbeiter aushalten? Wie hat die Tante nach der Flucht aus der DDR den Start in der Bundesrepublik geschafft - ganz ohne Geld und Wohnung? Wie war das für Mama, als auf der Arbeit plötzlich mehr russisch als deutsch gesprochen wurde; wie ist sie auf die neuen Kolleginnen zugegangen?

Wir freuen uns auf eure Geschichten.



Wir erzählen Eure Geschichten

Habt ihr auch eine Geschichte erlebt, die in die Einhundert passt? Dann erzählt uns davon. Storys für die Einhundert sollten eine spannende Protagonistin oder einen spannenden Protagonisten, Wendepunkte und ein unvorhergesehenes Ende haben.

Wir freuen uns über eure Mails an einhundert@deutschlandfunknova.de