Bei "Roberts Koch Institut" (sic) geht es nicht um Krankheiten, sondern wirklich ums Kochen. Gourmet-Küche bekommt ihr dort weniger, stattdessen steht ein gemeinschaftlicher Gedanke im Vordergrund.

Wenn nicht jetzt, wann dann: Zeit nehmen, einkaufen gehen und zu Hause kochen. Genau das hat Tilmann Köllner seit der Kontaktbeschränkung gemacht und, für ihn ganz überraschend, ein genießbares Thai-Curry gezaubert. Kurz darauf hat er mit Freundinnen und Freunden Roberts Koch Institut ins Leben gerufen, natürlich bei einem Videocall.

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Eine Koch-Community, die Rezepte austauscht, sich gegenseitig motiviert und vor allem simple Gerichte zulässt: "Es muss nicht fancy sein, das unterscheidet uns von anderen Kochblogs." Innerhalb einer Woche haben sie es geschafft, dass ihnen über tausend Menschen auf Instagram folgen und ihre Essens-Bilder mit ihnen teilen.

"Es kann auch mal ein verbranntes Käsetoast sein, nicht alles, was wir essen ist Hochglanz."
Tilmann Köllner, Mitinitiator von Roberts Koch Institut

Erst war der Account nur Spaß, aber dann haben Tilmann Köllner und seine Freunde beschlossen mit ihrer Reichweite Restaurants und Cafés eine Plattform zu geben, die aufgrund des Coronavirus nur begrenzt öffnen können. Sie können dann zum Beispiel für ihren Mitnehm-Service Werbung machen, das übernehmen aber oft auch andere Leute für sie.

"Wir wollen Gastronomien unterstützen, die wir sonst in unserem Umfeld besuchen würden."
Tilmann Köllner, Mitinitiator von Roberts Koch Institut

Das Prinzip ist einfach: Ihr seht ein Restaurant, das noch geöffnet hat, macht ein Foto und verlinkt Roberts Koch Institut. Tilmann und seine Freunde posten eure Bilder und speichern sie in den Storyhighlights – das geht genauso mit euren selbstgekochten Gerichten oder immerhin selbstgeschmierten Käse-Stullen.

Werbung für die Corona geplagte Gastronomie

Viel Zeit zu Hause kann auch etwas Gutes haben: Lasst euch von der Koch-Community inspirieren und nutzt die Chance, um mal wieder in der Küche zu stehen. Oder ihr unterstützt eure lokale Gastronomie und macht auf sie aufmerksam.

Andere Möglichkeiten, um eure liebste Restaurants und Cafés in der Corona-Zeit zu unterstützen:

  • Paynoweatlater.de bietet euch Gutscheine für die Läden in eurer Umgebung, die gerade kaum oder gar nicht öffnen können.
  • Hier ist der Name Programm: Bei pleasedontclose.com sind Läden auf der ganzen Welt gelistet, die gerade ums Überleben kämpfen. Ihr könnt für sie spenden, Gutscheine kaufen oder bei ihnen für Take Away bestellen.
  • Bei helfen.berlin könnt ihr Gutscheine für die Orte in eurer Berliner Umgebung kaufen, an denen ihr sonst euren Kaffee to go oder mal ein Abendessen holt, die aber nun geschlossen sind.