Freibäder sind für Städte und Kommunen eine teure Angelegenheit, darum müssen auch viele Bäder schließen. Die Bürger in Kierdorf in der Nähe von Köln wollten das verhindern - und haben eine Bürgerinitiative gegründet, um ihr Freibad zu retten - Frittenbude inklusive.

180.000 Euro kostet das Freibad Kierdorf jedes Jahr - Sachkosten und Personal eingeschlossen. Der Stadt Erftstadt, zu der Kierdorf gehört, war das zu viel. Darum wollte sie das Freibad vor sechs Jahre schließen. Die Bürger haben also kurzerhand eine Initiative gegründet und das Freibad übernommen. Kinder lernen hier schwimmen, im Sommer kühlen sich alle ab, außerdem gibt es Kabarettveranstaltungen.

Finanziert wird das Bad aus Beiträgen, Spenden und dem Badeeintritt. Und der Schimmimbiss ist an ein Mitglied aus der Initiative vermietet. Dort gibt es natürlich auch Pommes rot-weiß.

"Wir schreiben schwarze Zahlen."
Sabine Schulz-Brauckhoff von der Freibadinitiative