Das Columbiabad in Berlin-Neukölln ist berühmt und berüchtigt: Sicherheitsmänner am Eingang checken die Besucher - mit Gesichtskontrolle. Babos und Chabos liefern sich hier manchmal Schlägereien. So auch am vergangenen Wochenende. Ansonsten gilt hier dasselbe, wie in anderen Freibädern auch: Das Springen vom Beckenrand ist verboten, macht aber trotzdem fast jeder.

Am Wochenende (05.07.) kam es im Sommerbad Neukölln - auch bekannt als Columbiabad - zu einer Massenschlägerei. Die Polizei musste schlichten. Rund 6000 Besucher waren zu dem Zeitpunkt in dem Freibad. Heute (07.07.) hat das Columbiabad wieder geöffnet - und die Einlasskontrollen verschärft.

Kloppe im Columbiabad

DRadio-Wissen-Reporterin Eleonora Pauli hat das Columbiabad besucht. Sie hat Familien, Kinder, Teenies, Studenten und ein paar Urberliner getroffen. Es riecht nach Chlor und Fritten - wie in jedem anderen Freibad auch. Klar, es gibt im Columbiabad manchmal Stress, erfährt Eleonora von Halil. Er ist 18 und kommt fast jeden Tag ins Freibad. Früher hat er schon mal bei der ein oder anderen Schlägerei mitgemacht.

"Es ist viel besser geworden, unser Benehmen, wir werden älter, man wird halt erwachsen."
Halil über seine Zeit im Columbiafreibad

Zur Entspannung empfehlen wir dieses Freibadvideo:

Noch mehr Columbiabad im Netz