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Damit fahren, darin schlafen, sich frei fühlen: Jule erklärt uns, was sie an ihrem Mini-Auto so toll findet und warum sie beim Autofahren manchmal ein schlechtes Gewissen hat.

Jule wohnt in einem Dorf in der Nähe von Würzburg und hat ihr kleines Auto ausgebaut, damit sie darin schlafen kann. Für Jule hat der Wagen eine ganz besondere Bedeutung.

"Das Auto ermöglicht mir sehr viel, weil ich ja auch in einem kleinen Dorf wohne und ich ohne das Auto eigentlich gar nicht so wirklich rauskommen könnte."
Jule Valder, hat ihr Mini-Auto ausgebaut, um darin schlafen zu können

Weil Jule selbst nur 1.63 groß ist, passt sie in das Mini-Auto gerade so rein. Nur beim Beineaustrecken wird es dann ab und zu mal eng. "Ich habe es so ausgebaut, dass ich darin diagonal mit angewinkelten Beinen liegen kann."

Ein flexibler Begleiter

Trotz der geringen Größe des Autos fühlt sich Jule in ihrem Gefährt wohl und frei. "Ich passe da mit meinem Hund zusammen perfekt rein." Und: Innerhalb von nur fünf Minuten kann Jule ihr Auto vom Schlafwagen zum Auto zurückbauen.

Jules Mitmenschen haben auf ihre Umbauaktion nur mit Kopfschütteln reagiert. Die meisten haben ihr vorab von der Idee abgeraten und Jule empfohlen, sich lieber ein Dachzelt zu kaufen. "Das war mir zu teuer", sagt sie.

Zwischen Autoausflügen und Umweltbewusstsein

Bevor Jule einen Urlaub mit ihrem neuen Auto im Thüringer Wald verbracht hat, hat sie erst mal im Garten ihrer Oma die neue Schlaffunktion ihres aufgepimpten Begleiters getestet.

"Es war perfekt für die erste Nacht, um auszutesten, wie das mit dem Schlafen klappt."
Jule Valder, hat ihr Mini-Auto ausgebaut, um darin schlafen zu können

Dass ein Auto nicht ökologisch ist, weiß Jule. "Deswegen habe ich mein Auto immer verliehen, wenn es irgendwie möglich war." Dadurch mussten sich Jules Freunde kein eigenes Auto kaufen. Ein bisschen schlechtes Gewissen bleibt, wenn sie mit ihrem Auto unterwegs ist.

Weil fast jeder in Jules Dorf ein Auto braucht, wird das Auto dort in der Regel nicht negativ angesehen. In der Stadt sei das anders. "Als ich noch in Würzburg gewohnt habe, war es natürlich schon so, dass man lieber das Fahrrad genommen hat", meint Jule.

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