Fridays for Future sind zurück. Die Bewegung hatte am Freitag zum ersten globalen Klimastreik seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie aufgerufen. Trotz strenger Hygieneregeln war die Atmosphäre energiegeladen.

Mit Regencape, Gummistiefeln und Mund-Nase-Maske haben Tausende Menschen vor dem Brandenburger Tor protestiert. "Wir sind jung, wir brauchen die Welt" und "Meere schützen heißt Klima schützen" heißt es auf Fahnen und Plakaten. Die Demonstrierenden haben getrommelt, gesungen und geklatscht fürs Klima – mit entschlossener Stimmung trotz Abstands- und Maskenregeln. Hunderte von Ordnerinnen und Ordnern haben darauf geachtet, dass das Hygienekonzept eingehalten wurde.

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Mehr als 3000 Klima-Aktionen weltweit

Am Freitag sind laut Fridays for Future weltweit mehr als 3000 Klimastreiks registriert worden, davon 450 in Deutschland. Die Aktivistin Luisa Neubauer hat in ihrer Rede am Brandenburger Tor gesagt, der Kampf für einen wirksamen Klimaschutz gehe trotz Corona-Pandemie weiter. Greta Thunberg hat zusammen mit etwa 20 Menschen vor dem schwedischen Parlament in Stockholm protestiert.

"Wir sind da, aber sowas von."
Luisa Neubauer, Fridays for Future Deutschland
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In den vergangenen Monaten haben die Fridays for Future-Proteste überwiegend online stattgefunden. Die Klimabewegung kämpft für eine effektive Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase, für mehr Klimagerechtigkeit sowie dafür, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.

In Berlin waren auch andere Organisationen wie Extinction Rebellion und Bands wie AnnenMayKantereit vor Ort.