Manfred Führer war in den 90er Jahren Schiedsrichter in der Bundesliga.

Manfred Führer hatte insgesamt 35 Einsätze als Schiedsrichter, in denen er vier rote und mehr als 140 gelbe Karten zeigte. Heute sagt er, würde zu wenig auf dem Platz kommuniziert und zu schnell nach der Karte gegriffen. Er sagt, dass für ihn die rote Karte immer die letzte Möglichkeit gewesen sei.

"Er muss das ganze Ding ein bisschen lockerer angehen. Er muss auch mit den Spielern kommunizieren - auch während des Spiels."
Manfred Führer, ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter

Manfred Führer sagt, sein Job habe ihm immer absoluten Spaß gemacht. Auch wenn 40.000 Menschen nach einer Entscheidung pfeifen und johlen - alles wegen der Entscheidung, die der Schiedsrichter getroffen hat.

Manfred Führer sagt, wenn der Anpfiff getan ist, dann schwindet auch der Druck. Dann geht es nur noch ums Spiel. Und wenn man doch mal einen Fehler als Schiedsrichter mache, dann müsse man das sofort vergessen und weitermachen. Man dürfe bloß nicht einen Fehler mit einem weiteren Fehler korrigieren.

"Es gibt keinen Schiedsrichter, der keinen Fehler macht."
Manfred Führer, ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter