Mit der Mechanikerin Mo versuchen wir eine Inselgruppe zu retten, die von gefährlichen Sporen bedroht wird. "Minute of Islands" - ein Game als Heldenreise - nur dass Mo selbst auch ziemlich toxisch ist.

In dem Spiel "Minute of Islands" müssen wir gleich mehrere Inseln retten, beziehungsweise Mo. Sie lebt tief unter der Erde in einer Maschine, die von ihren vier Riesenbrüdern angekurbelt wird. Sie ist als Mechanikerin mit ihrem Omni-Switch auserwählt worden, die Welt zu reparieren oder eben die Inseln zu retten. Warum? Weil ihre Riesenbrüder irgendwie ausgefallen sind.

Toxischer Helferkomplex

Mo muss sich auf eine Heldenreise begeben, um ihre Brüder wieder wachzurütteln. Denn die Welt ist bedroht von irgendwelchen gefährlichen Sporen, die von der Maschine beziehungsweise von Luftfiltern normalerweise in Schach gehalten werden.

So weit, so gut. Aber Mo selber hat einen toxischen Helferkomplex.

"Mo ist eine verdammt einsame Weltenretterin."
Jana Reinhardt, Deutschlandfunk Nova-Gamesexpertin

Das Spiel haben die Entwickler von Studio Fizbin entworfen, die gerade auf die Grafik sehr großen Wert gelegt haben. Das Game sieht aus wie aus einem Comic, sagt Deutschlandfunk Nova-Gamesexpertin Jana Reinhardt.

""Minute of Islands" ist wie ein beeindruckendes grafisches Adventure-Bild, wo nichts gleich ist. Fast wie ein kleines Kunstwerk."
Jana Reinhardt, Deutschlandfunk Nova-Gamesexpertin

Wegen der Grafik und wegen der Helden ist für Jana das Spiel auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Wer aber gerade keinen Bock auf die Themen Pandemie, Isolation oder "Alles-alleine-rocken-müssen" hat, für den ist "Minute of Islands" wohl im Augenblick nicht das richtige Spiel.