Zocken und glauben schließen sich nicht gegenseitig aus, meint Mikee Bridges der Gründer von Gamechurch, denn: "Jesus loves Gamers."

Weil die Zocker-Gemeinde aber weniger in den Kirchen anzutreffen ist, besucht Mike Bridges regelmäßig Gaming-Events wie beispielsweise die Gamescom und verteilt religiöse Give-aways wie Sticker mit Jesus-Motiv oder eine spezielle Gamechurch-Bibel.

"We wanted something that was short and really to the point and that could grab your attention and would be fun to read."
Mikee Bridges der Gründer von Gamechurch

Die Gamechurch-Bibel ist knapp und kompakt: ein kommentiertes Johannes-Evangelium - gamerverständlich geschrieben. Doch warum braucht der Gamer eine spezielle Kirche? Weil Computerspiele in der Kirchenwelt grundsätzlich als schlecht und böse gelten. Schließlich würden die Gamer im Spielen töten - das passt nicht in die religiösen Vorstellungen. Für diese missverstandenen Gamer bietet der Gamechurch-Gründer nun einen Hort der Einkehr.

"So we are basically the first organisation that is helping people to feel comfortable with who they are: They are gamers."
Mikee Bridges der Gründer von Gamechurch

Mittlerweile gibt es die erste Gamechurch-Niederlassung in Lemgo, dort haben sich sieben Glaubensbrüder zu einer kleinen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Glaubensbrüder haben aber keinen missionarischen Auftrag. Gemeinsam zocken - das ist ihre Religion.

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