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Warum unser Vorstellungsvermögen beim Lernen das Wichtigste ist und wie wir richtig Pausen machen, das verrät die Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger.

Egal, was wir tun – diese eine Vokabel mag einfach nicht in unserem Hirn bleiben. Das kennen viele von uns. Dabei scheint es keinen Unterschied zu machen, ob wir gerade ganz freiwillig eine neue Sprache lernen wollen oder für eine Prüfung lernen müssen. Aber: Es gibt Tipps, wie das doch klappt! Christiane Stenger war schon mit elf Jahren Junior-Gedächtnisweltmeisterin und gibt ihr Wissen heute als Profi-Merkerin an andere Menschen weiter.

So können wir müheloser lernen

1. Mit Bildern und Assoziationen arbeiten:

Christiane Stenger rät uns, Dinge mit Bildern zu verknüpfen. Je verrückter und merkwürdiger diese seien, desto besser würden sie uns in Erinnerung bleiben.

"Es ist wichtig, dass der Lernstoff spannend ist und wir etwas, das wir kennen, damit verknüpfen können."
Christiane Stenger über Assoziationen

Wichtig dabei sei es, sich die Bilder beim Lernen richtig vorzustellen. "Wenn man sich solche Bilder macht, dann macht das Lernen auch ein bisschen Spaß, weil es dann nicht so ein stupider Prozess ist, bei dem man Vokabeln immer nur wiederholt", erklärt sie.

2. Einen Satz bilden

Zusätzlich zur Assoziation sollten wir mit der neu gelernten Vokabel einen ganzen Satz formen, rät die Expertin. So würde eine Verknüpfung in unserem Gehirn entstehen und sich das Gelernte verfestigen.

3. Wiederholungen

Ganz ohne Fleiß geht es beim Lernen dann doch nicht. Wir müssen jede gelernte Vokabel eine Zeit lang wiederholen, bis sie sich richtig in unserem Gehirn festgesetzt hat. Als Faustregel nennt Christiane Stenger dafür je eine Wiederholung nach einer Stunde, nach einem Tag, nach einer Woche und nach einem Monat – pro neu gelerntem Wort.

4. Pausen fürs Gehirn

Wir sollten unserem Gehirn spätestens nach 25 Minuten eine Pause gönnen. Die sollte rund fünf Minuten dauern, so die Gedächtnistrainerin. Während dieser Zeit sollten wir unser Gehirn nicht mit neuen Informationen füttern – also keine Nachrichten lesen oder uns bei Social Media herumtreiben. In wirklichen Ruhepausen meditieren wir vielmehr, machen einfach nichts oder gehen an die frische Luft, erklärt Christiane Stenger.

"So hat unser Gehirn die Möglichkeit runterzukommen und wird nicht wieder mit zu vielen Infos beschäftigt."
Christiane Stenger über richtige Lernpausen

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