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Wenn die Welt um dich herum nur noch Schein ist, deine Markenklamotten abgefuckter Fake sind, während um dich herum ein Krieg tobt, fühlt sich nichts mehr echt an. So ungefähr beschreibt Zaza Burchuladze in "adibas" das Leben in Georgien.

Die drei Freunde Zaza, Miho und Nina interessieren sich nicht für den Kaukasuskrieg, der 2008 zwischen Georgien und Russland tobt. Sie interessieren sich - wie die dekadente Schickeria in Tiflis - für Partys, Sex und Drogen. Eine surreale Welt

"Du bist, was du trägst. Ein wandelnder Fake."
Lydia Herms, DRadio Wissen

"adibas", erschienen im Herbst 2015 im Aufbau Verlag, ist der erste Roman des georgischen Schriftstellers, der von Anastasia Kamarauli ins Deutsche übersetzt wurde. Zaza Burchuladze ist 1973 in Tiflis geboren. Seine Romane und Essays wurden von religiösen Extremisten verbrannt und vom Präsidenten Saakaschwili in den georgischen Medien angeprangert. Im Sommer 2012 wurde er von Unbekannten angegriffen. Danach ist der Schriftsteller mit seiner Familie nach Deutschland geflohen. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Für seine Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet.