Google sammelt mal wieder Daten. Aber jetzt geht es nicht um Suchbegriffe oder andere Nutzerdaten. Die neueste Idee von Larry Page: ein Cloud Computing Service für das menschliche Genom.

Google will mal wieder die Welt verbessern. Und ein paar Daten sammeln. Neueste Idee: Google Genomics, eine weltweite Gendatenbank, die in der Cloud gespeichert wird. Und das zum Spottpreis: Jedes Genom wird jährlich für 25 Dollar pro Jahr gehostet. Dafür wird wirklich viel Speicherplatz gebraucht - das Google Watchblog schreibt, dass pro Genom etwa 100 Gigabyte an Rohdaten anfallen. "Die Datenmenge ist gigantisch", sagt Netzautorin Martina Schulte.

Weiß Google bald, woran wir sterben werden?

Und warum soll dadurch die Welt besser werden? The verge schreibt, mit Google Genomics könnten Wissenschaftler Millionen Genome vergleichen und Krankheiten wie Krebs untersuchen. Aber: Will ich, dass Google weiß, welche Krankheiten ich haben oder bekommen könnte? Geht Google das etwas an? Und, wie immer, auch der Datenschutz ist bei diesem Projekt umstritten.

"Man kann Menschen anhand ihres Genoms identifizieren."
Martina Schulte, Journalistin