Nach 800 Kilometern auf zwei Brettern und acht Rollen sind sie wieder in Deutschland angekommen. Gareth Ellison und James Clark sind durch fünf Länder geskatet - fast jedenfalls, Gareth musste nach einer Woche und einem malträtierten Knie aufgeben. Trotzdem habe sie ihren Great Euro Skate so gut es ging durchgezogen - für einen guten Zweck.

Am 19. Juli starteten die beiden Skater ihre Tour. Erste Etappe: von London nach Dover. Dann ging es mit der Fähre nach Calais. Weiter mit dem Skateboard durch Frankreich, Belgien und Niederlande bis nach Münster. James ging mit kaputter Achillesferse an den Start, nun hat er auch noch eine Diagnose bekommen, dass er vermutlich einen gebrochenen Knöchel hat. Und Gareth brach nach einer Woche ab, die Muskeln und Bänder im Knie konnten nicht mehr.

Skaten für den guten Zweck

Gelohnt hat sich die Tour trotzdem. Für Skate Aid haben Gareth und James während ihre Skate-Tour Geld gesammelt; mehr als 1300 Euro sind bisher zusammen gekommen. Skate Aid setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen in Krisenregionen den Skatersport näher zu bringen und ihnen so eine gute Zeit zu ermöglichen. Die Abschlussfeier in Münster haben sich Gareth und James also verdient.

"Nothing's gonna stop us tonight. We'll be going for it, and than we will rest for a week."

Auf The Great Euro Skate haben sie täglich Fotos und Videos von unterwegs gepostet und über ihre Erlebnisse geschrieben. Am schwierigsten für Gareth war übrigens nicht seine Verletzung, viel härter war die Trennung von seinem Sohn. Zwei Wochen ohne ihn - so lange waren die zwei noch nie auseinander.