Der Beatbastler Brous One arbeitete schon von Chile aus mit deutschen Rappern zusammen. Mit frischen Songs und neuen alten Kollabos ist er bei Green goes Black zu Gast.

Der Beatbastler Brous One stammt aus Chile, lebt mittlerweile aber in Saarbrücken. Bei Green goes Black hat er zwei neue, noch nicht veröffentlichten Songs dabei und spricht über sein nächstes Instrumentalalbum. Außerdem wird er eine altbekannte Zusammenarbeit mit einem deutschen Rapper wieder aufleben lassen.

Brous One wuchs in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile auf. Seine ersten HipHop-Einflüsse waren Lord Finesse, Heltah Skeltah, Pete Rock oder Brand Nubian. Die ersten eigenen Beats und Lyrics folgten. 

Retrogott und Brous One 

Als ob es der HipHop-Himmel höchstpersönlich veranlasst hätte, lernte Brous One im Internet einen gewissen Retrogott kennen. Beide tauschten sich aus, schickten ihre Produktionen zwischen Santiago de Chile und Köln hin und her, bis es zu einem ersten Treffen in Brous Ones Heimat kam.

Besonders "entbs" (Heimat von Retrogott und Hulk Hodn) und das deutsche Label Vinyl Digital unterstützten Brous One bei seinem ersten Release. Auf "Un Momento En El Tiempo" von 2012 arbeitete der Chilene mit Dennis da Menace, Retrogott & Hulk Hodn, Fleur Earth und Niko Soprano zusammen. 

Nach seinem 2016er Album "Consequences" für das US-Label Redefinition, war es etwas ruhig um den Chilenen geworden. Das hatte vor allem mit Familienzuwachs zu tun. Nun aber hat er  sich zwei neuen Projekten gewidmet. Welche das genau sind klärt Moderator Jean-Marc mit Brous One bei Green-goes-Black.

Außerdem hört Green goes Black in neue Alben rein: Rock (Heltah Skeltah), BSMG (Megaloh, Musa, Ghanaian Stallion), Apathy & O.C., DJ Koss, Wiemaz, Mighty C-Ras und The Soul Session. Und mit neuen Songs diesmal in der Playlist: Lord Folter, JetYawar, T9, dude&phaeb, Scram Jones, Crimeapple, Ivan Ave, Slaine & Termanology, Negroman, MC Whiteowl, Ammo, Figub Brazlevic, The Beep, Kram aus der Ecke, Rozewood, L`Orange & Oddisee und einige mehr.