"I love 2 hate" - der Titel des neuen Marz Albums. Ganz so ernst sollte man diesen nicht nehmen, dafür umso mehr Marz als Rapper. Mit seinem Debütalbum schaut der Stuttgarter eine Woche vor Veröffentlichung bei Green goes Black vorbei.

Rückblick 2013: Marz und sein Kumpel und Produzent Kova vollenden eine Albumproduktion, deren Zeit bis dato noch nicht gekommen ist. Also machen sich beide ans Beatpicken. Mixtapes wie "Hoes. Flows. Tomatoes." und "Hoes. Flows. Kollabos." rotieren durchs Netz und später auch auf Plattenspielern. Es wird durch Europa getourt, eine Fanbase erspielt und nebenher weiter darüber nachgedacht, wie und wann man dieses Debütalbum von Marz an den Start bringen könnte.

Bei einer Jamseesion in einem Stuttgarter Jazzclub treffen 2015 zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite der Rapper Marz, auf der anderen Seite die junge Jazzband der Bixtie Boys. Von der Kreativität eines gemeinsamen Projekts angetrieben wird man nach diversen Jam-Sessions schließlich in den "I Love 2 Hate"-Skizzen aus dem Jahr 2013 fündig. 15 Songs, klassisch Hip Hop, die nun noch mal mit Interpretationen und Sounds der Jazz Band versehen werden.

Wie von Anfang an so geplant

Auf dem nun vorliegenden Album "I love 2 hate" treffen Hip Hop und Jazz so selbstverständlich aufeinander, das man denken könnte, der Sound des Albums wurde von Anfang an gemeinsam festgelegt. Marz am Mic, Kova am Beat und die Bixtie Boys an Piano, Drums, Saxophon und Kontrabass. Als Feature-Gäste sind Johnny Rakete, Lakmann und Kamp mit dabei.

Bei seinem Besuch bei Moderator Jean-Marc blicken beide gemeinsam auf die letzten Jahre zurück, das Zusammentreffen mit den Bixtie Boys und die Hip Hop Szene und natürlich wird exklusiv eine Woche vor Veröffentlichung von "I love 2 hate" in die neuen Songs rein gehört.

Außerdem

Zudem spielt Green goes Black neue Songs aus den Alben von Mac Miller, Kool Keith, Havoc & The Alchemist, Kollision und auch NxWorries (Anderson .Paak & Knxwledge), Danny Brown, Phantasm & Soulbrotha, die Warhaftigen, Terra Pete & Packernacken Fresh, Edible Beatz, Afrob und einige mehr sind mit in der Playlist.