Guatemala liegt im Corredor Seco, im Trockenkorridor Zentralamerikas. Hier fehlt es an vielem und vor allem an Wasser. 3,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen - wenn der Regen nicht kommt, kommt der Hunger, der Durst. Und die Mangelernährung wie bei dem kleinen José Elias. Eine Dürre, die auch Bauer Juan nicht besiegen kann.

"Wir haben Kreditkarten, wir haben Geld, Chancen und Bildung. Die Menschen, die dort in Guatemala leben, haben nichts davon", sagt Stephan Beuting. Was ihm am eindrücklichsten hängen geblieben ist, ist genau das: Wir haben Möglichkeiten etwas zu verändern, etwas am Klimawandel zu drehen. Die Menschen in Guatemala spüren den Klimawandel bereits - und das schmerzhaft. Sie können jedoch fast nichts dagegen tun. Sie sind mit Überleben beschäftigt.