Heute, am 31. März 2020, enden Harry und Meghans royale Pflichten in der "Firma", wie sich das britische Königshaus gelegentlich selbst nennt. Doch die endgültige Trennung ist das nicht.

Am schwersten fallen wird der Abschied wahrscheinlich weder Harry und Meghan noch dem britischen Volk, sondern Her Majesty Herself, der Queen, glaubt Adelsexperte Michael Begasse. "Die Oma" habe das Ganze nämlich genehmigen müssen. Und als Monarchin, Staatsoberhaupt und Chefin der "Firma" habe ihr das gar nicht gefallen können.

"Am meisten Ärger mit dem Ausstieg von Harry und Meghan hat die Queen."
Michael Begasse, Adelsexperte

Ihre letzten royalen Termine haben Harry und Meghan schon vor Wochen wahrgenommen. Inzwischen sind sie in Kalifornien wiedervereint und können sich voll auf ihr neues Leben als "ganz normale Leute" konzentrieren. Die beiden hätten das erreicht, was sie wollten, sagt Begasse.

Keine "königlichen Hoheiten" mehr

Nach dem Motto "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" seien die beiden zwar bereit gewesen, ihre Titel als "königliche Hoheiten" abzugeben. Gleichzeitig hätten sie aber etwa für ihren Instagram-Account die Bezeichnung "sussexroyal" behalten wollen – um damit Geld zu verdienen, sagt Begasse.

Das hat die Queen aber nicht erlaubt. Der Account "@sussexroyal" wird jetzt geschlossen – als Royals haben sich Harry und Meghan bei Instagram verabschiedet: "Danke für die Gemeinschaft und den Support und an alle, die für das Gute in der Welt kämpfen."

Auch ohne Royal-Accounts: Meghan und Harry werden nicht am Hungertuch nagen.

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Dass Meghan etwa bei Oprah Winfrey über ihre schlimme Zeit im Königspalast erzählt - dazu werde es nicht kommen. Stattdessen werden sie sich weiterhin "für das Gute in der Welt" einsetzen, glaubt der Adelsexperte, etwa für Frauenrechte, Umwelt- und Naturschutz.

Wenn sie in diesem Bereich als prominente Redner gebucht würden, könnten sie damit schon ein bisschen Geld verdienen, so Begasse. Außerdem seien die beiden finanziell gut aufgestellt.

Laut Managermagazin hat Harry 2014 einen zweistelligen Millionenbetrag von seiner Mutter Lady Diana geerbt. Meghan war jahrelang als Schauspielerin in der Rolle der Rachel Zane in der beliebten Fernsehserie "Suits" zu sehen.

Queen lässt Hintertür offen

Zu Familienfeiern dürfen Harry, Meghan & Co. übrigens nach wie vor in die Heimat kommen. Die Queen hat den beiden außerdem eine kleine Hintertür aufgelassen.

In einem Jahr setze man sich wieder zusammen und bespreche, wie es bisher gelaufen sei. Der Weg zurück in die royale Familie sei nicht für immer verschlossen, so Adelsexperte Begasse.

"Für Harry ist der Weg zurück in Omas Schoß immer noch möglich."
Michael Begasse, Adelsexperte