Anna Kohn kommt aus einer beschaulichen Kleinstadt im Bergischen Land. Und sie wollte immer nur weg. Großstadt, Anonymität, das ist genau ihr Ding. Für DRadio Wissen ist sie zurückgekehrt ins Bergische Land. Und hat sich von einem Bauern erklären lassen, was an ihrer Heimat so schön ist.

Der Sound der Heimat, das sind für Anna Kohn Schafe und Kühe. Und sie ist froh, dass sie da nicht mehr leben muss. Ganz anders ist das bei Karl Müllenbach. 35 Jahre alt, Landwirt in der xten Generation. Er lebt in Hofferhof, ein kleines Dorf und ein Bauernhof zugleich. ich "Ich hab mich eigentlich immer pudelwohl gefühlt, hier war immer mein Zuhause, meine Heimat. Wenn ich 500 Meter den Berg hochgehe, kann ich jeden Tag den Kölner Dom sehen, zusammen mit dem Panorama von meinem Hof."

Die perfekte Heimat

16 Fachwerkhäuser, 14 Familien leben in Hofferhof. Auf dem Hof der Müllenbachs werden Kartoffeln angebaut, Milchkühe gehalten, es gibt eine Schnapsbrennerei und Bienen. Alles ist schön und idyllisch. Und das ist genau der Grund, aus dem Anna Kohn hier nicht mehr leben will.

"Heimat ist für mich, da wo das Herz zuhause ist. Wo man seine Freunde und Familie hat."

Zwischen den Welten

"Plötzlich muss ich daran denken, wie ich früher reiten war, auf genau so einem Bauernhof, mit so einem ähnlichen Hund – und ein Anflug von Sehnsucht nach Kindheit und heiler Welt packt mich. Ich stehe zwischen dem Bauer und dem Gänsestall und wundere mich über mich selbst."