Hipster lieben Bärte, das ist klar. Allerdings hat nicht jeder Hipster so einen Bartwuchs wie der Schauspieler Michael Fassbender. Für genau diese Typen gibt es jetzt Abhilfe: Bart-Extensions. Dafür müsst ihr allerdings nach Paris fahren und dort in Sarah Hamizis Barbershop gehen.

Sarah Hamizi ist "La Barbière de Paris". In ihrem Barbershop in der Rue Bertin Poirée im 1. Arrondissement in Paris bietet sie Extensions für Bartträger an. Auf die Idee kam sie, als sie einmal eine Frau beobachtete, die mit dunklen, schwarzen Haarextensions aus einem Afroshop herauskam. Da dachte sich Sarah: "Dieselben Extension könnte ich eigentlich auch in Bärte einflechten." Und genau damit hat sie dann angefangen. Für die Extensions müssen die Männer schon ein bisschen Bart vorweisen: zwei Zentimeter reichen.

Bärte in einem Barbershop in Paris
© Barbara Kostolnik | DRadio Wissen
In Sarah Hamizis Barbershop im 1. Arrondissement von Paris.
"Das funktioniert leider nicht bei jedem Mann. Ich brauche ein gewisses Grundpotenzial. Der Bart muss mindestens zwei Zentimeter lang sein."
Barbara Kostolnik über die Voraussetzungen für Bartextensions

Die Bart-Extensions werden mit Clips unterm Kinn befestigt und dann mit den echten Bart verwoben. "Dann kommt ne Lage Echtbart und ne Lage Falschbart und so weiter", erzählt Korrespondentin Barbara Kostolnik, die Sarah Hamizi in ihrem Barbershop besucht hat.

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Es gibt noch eine zweite Extensionvariante: da werden Echtbart und Extensions miteinander verwebt und verklebt. Das hält länger, dauert aber auch länger und ist etwas teurer, erzählt Barbara Kostolnik.

Hipster mit Kunstbart

Die Bart-Extensions bestehen aus Synthetik oder Echthaar - aus echtem Barthaar gibt es noch keine Extensions. Die Bartextensions sind gar nicht so teuer: rund 100 Euro kostet eine Sitzung bei Sarah Hamizi (Kopfhaarextensions sind oft wesentlich teurer).

Zu Sarahs Kunden gehören vor allem Hipster. Barbara Kostolnik hat mit einem gesprochen, der als Schauspieler und Model arbeitet und dafür einen vollen Bart braucht. Fotografieren lassen wollte er sich leider nicht. Für alle, die mehr über Bärte wissen wollen: Sarah Hamizi hat sich dafür auch an einem Nachschlagewerk beteiligt.

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