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Sie lassen sich Bärte wachsen, tragen riesige Hornbrillen, laufen mit Jutebeuteln rum und quetschen ihre Genitalien in viel zu enge Jeans. Der Hipster hat es nicht leicht, um sich von der langweiligen Masse abzugrenzen. Dabei geht es viel einfacher: Richtig lässig sind nämlich die Langweiler.

Das zumindest behauptet die New Yorker Trendagentur K-Hole. Die Message: Hört endlich auf etwas Besonderes sein zu wollen! Denn Individualität hält uns gefangen, statt uns Freiheit zu schenken.

"It’s the potluck where the guests have so many dietary restrictions, that everyone can only eat what they brought. It’s the party that’s so exclusive that no one even shows up. This is some Tower of Babel shit."

Daraus macht K-Hole gleich eine neue Mode: Normcore - zusammengesetzt aus "Normal" und "Hardcore". Wie das aussieht? Kommt ganz drauf an, wo wir unterwegs sind. In New York sieht Normcore aus wie ein amerikanischer Tourist: Sandalen, weiße Socken, beigefarbene Shorts, riesiges weißes T-Shirt, Fleeceweste. Im Stadion ist es Normcore, sich so zu kleiden wie jeder andere beliebige Fußballfan - mit Trikot, Schal und Bier. Wer BWL studiert, zieht sich genauso spießig an wie alle anderen BWL-Studenten auch. Denn Normcore ist Durchschnitt - nicht mehr und nicht weniger.

Endlich frei - und anpassungsfähig

Die Normcore-Erfinder feiern die Anpassungsfähigkeit. Sie sagen: Es ist viel cooler, so zu sein, wie alle anderen, anstatt sich durch Individualität von der Masse abzugrenzen - das Hipsterprinzip.

"Normcore doesn’t want the freedom to become someone. Normcore wants the freedom to be with anyone."

Was die anderen dazu sagen: