Seine Eltern waren gegen Segelfliegen. Der Traum, auf irgendetwas durch die Luft zu schweben, ist für ihn früh zerplatzt. Doch jetzt hebt unser Autor Thomas Reintjes vielleicht doch noch ab. Auf einer Mofa-Drohne oder so ähnlich.

Es ist eine Mischung aus Drohne und Motorrad. In der Mitte sitzt der Pilot. Anstelle der Räder hat es waagerechte Rotoren. Unser Autor ist fasziniert: Kaufreflex. Doch wo ist der Bestellbutton?

Hoverbike macht Hubschraubern Konkurrenz

Das Youtube-Video der englischen Firma Malloy Aeronautics zeigt ein vollkommen neuartiges Fluggerät. Es ist nur ein Prototyp. Schade. Zumindest ist es kein Hoax. Nur drei, vier Jahre noch und schon könnte das Hoverbike zuhause in der Einfahrt schweben und wir würden damit zur Arbeit hovern, so die Briten.

In vielleicht anderthalb Jahren würden sie beginnen, Bestellungen anzunehmen, sagt Grant Stapleton, Marketing- und Verkaufs-Leiter bei Malloy Aeronautics. Die Lieferzeit dürfte etwas länger sein. Und der Preis: wahrscheinlich vergleichbar mit einem Oberklasse-SUV, so um die 100.000 Dollar. DRadio-Wissen-Reporter Thomas Reintjes wird wahrscheinlich doch keins kaufen.

"Personally, I think it could become a vehicle, that most people use."
Grant Stapleton, Marketing- und Verkaufs-Leiter, Malloy Aeronautics

Statt jedermann fliegende Motorräder zu verkaufen, konzentriert sich die Firma auf kommerzielle Anwendungen. Jobs, die bisher eher von Hubschraubern erledigt werden. Stapleton erzählt von Such- oder Rettungseinsätzen, bei denen ein Hoverbike in bewaldeten Gegenden oder engen Schluchten gut einsetzbar wäre.

Bis es soweit ist, werden wir die täglichen Staus leider weiterhin nur umradeln.

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