Ein bisschen Pesto auf's Brot oder die Nudeln? Extrem lecker! Wir servieren euch ein Rezept, mit dem ihr ein exotisches Wildkräuter-Pesto machen könnt.

Wildkräuter lassen sich hervorragend als Pesto "konservieren". Bärlauch, Knoblauchsrauke, Giersch, Löwenzahn-, Brennnessel-, Schafgarben- oder Gänseblümchenblätter sind eine wunderbare Auswahl für ein Wildkräuter-Pesto. Je jünger die Blätter, umso zarter; je älter die Blätter, umso mehr kommen Geschmacks- und Bitterstoffe hervor.

Zutatenliste

  • Je 1 Handvoll verlesener Blätter von Wildkräutern
  • 100 g Pinienkerne oder Haselnüsse 
  • 100 ml Öl, je nach Geschmack Olivenöl, Rapsöl, etwas Nussöl
  • 100 g Parmesan
  • gerieben Gewürze: Salz, Pfeffer weiß, Piment d’ Espelette
  • Zitrone, Saft und Schale 
  • Deko: Gänseblümchenblüten und Löwenzahnblütenblätter

Es ist ratsam, die Blätter nach dem Verlesen in der Salatschleuder oder in einem Küchentuch gut zu trocknen. Die Blätter werden mit einem scharfen Messer groß geschnitten. Die Nüsse werden in einer trockenen Pfanne geröstet und anschließend gemahlen (etwas unregelmäßig große Nussstückchen machen ein Pesto interessanter). Dann wird das Ganze kalt gestellt.

Die geschnittene Blätter werden in ein hohes Gefäß für den Zauberstab oder in einen Mixer geben. Dann kommt Öl hinzu und beides wird zerkleinert. Vorsicht bei kalt gepressten Ölen: Da sollte möglichst kurz zerkleinert werden; das Öl-Kräuter-Gemisch wird sonst "schlierig". Dann die Nüsse, den Parmesan und die Gewürze unterheben und gut abschmecken. Dann wird das Pesto in ein Glas mit Deckel gefüllt, damit es im Kühlschrank zwei bis vier Wochen haltbar ist. Oben drauf sollte immer etwas Öl sein, so bleiben Farbe und Geschmack erhalten.

Tipp

  • Zitrone gibt dem Kräuter-Pesto eine schöne, grüne Farbe.
  • Die Mengenverhältnisse können variiert werden, je nachdem, zu welchem Gericht man Pesto servieren will. Zu Spaghetti ist es etwas flüssiger beliebt, zu Käse oder Brot kann es etwas fester sein.