Es ist nach 2018 erst das zweite seiner Art und fährt dieses Jahr richtig groß auf: 45 Filme aus 38 Ländern sind beim "Human Rights Film Festival" in Berlin zu sehen - allesamt politische Dokumentationen, im weitesten Sinn. Es geht um Träume, Ängste, Hoffnungen. Kurz: Das Leben.

Krieg, Hunger, Vertreibung und Umweltzerstörung - allerdings verpackt in Bildern, die den Optimismus nie verlieren: Alle diese Facetten werden beim "Human Rights Film Festival" in drei großen Themenblöcken betrachtet: "Voices From a Troubled World", "Global Spotlights" und "The Future is Now".

Eröffnet wird das Filmfestival am 18. September mit dem Dokumentarfilm "For Sama" von Waad Al-Kateab und Edward Watts (oben im Bild). Es ist eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau, ihrem Mann und ihrem Kind, die gemeinsam den Horror des Krieges erleben, überleben und trotz allem ihren unerschütterlichen Glauben an die Freiheit nicht verloren haben.

Wir schauen uns bei den letzten Vorbereitungen zum Festival um, sprechen mit Festival-Chefin Anna Ramskogler-Witt und mit der jungen Regisseurin Britta Schöning. Sie zeigt dieses Jahr ihren Dokumentarfilm "#Widerstand". Drei junge Protagonistinnen erzählen darin ihre Geschichte: die 18jährige Poetry Slammerin Aisha aus Berlin, die gleichalte Flüchtlingshelferin Helena in Griechenland und die 24jährige Ingrid aus Wien, die dort der Identitären Bewegung Österreichs angehört.

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Außerdem in "Eine Stunde Film":

  • Wir schalten zu Anna Wollner nach Toronto auf das "Toronto Internation Film Festival" und lassen uns zeigen, was auf einem der größten Festivals der Welt gerade Trend ist.
  • Im Kino startet diese Woche unter anderem die Beziehungs-Dramödie "Gut gegen Nordwind", mit Nora Tschirner und Alexander Fehling in den Hauptrollen.