Morgen kommt "Fluch der Karibik 5 - Salazars Rache" in die Kinos. Javier Bardem spielt darin den finsteren Piraten-Geist Captain Salazar, der aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um alle Piraten auszulöschen. 

"Mann, siehst du ekelhaft aus" - so wollte unser Film-Experte Tom Westerholt schon immer mal ein Interview eröffnen. Nun hatte er endlich die Gelegenheit, bei Javier Bardem. Und der war gar nicht böse. Denn es stimmt ja auch - als Captain Salazar, mit seinem zombiehaften Gesicht und der schwarzen Flüssigkeit, die aus seinem Mund tropft, sieht er wirklich furchterregend aus.

Bardem hatte selbst einen "Wow-Moment", sagt er, als er sich das erste Mal selbst als Captain Salazar auf der Leinwand sah. Sein Haar wurde später digital hinzugefügt und die Details machen es so real, meint Bardem: Wie es sich bewegt, erinnere ihn an eine Schlange.

Wie schon in "No Country for Old Men" (für den Bardem den Oscar gewann) oder "Skyfall", spielt Bardem auch in "Fluch der Karibik 5" wieder den Bösewicht, und das besonders eindrucksvoll.

"Es macht Spaß, Psychopaten zu spielen. Es ist der Mann hinter dem Monster, der es so interessant macht, die Körpersprache und die Haltung.“
Schauspieler Javier Bardem

Übrigens: Am Set musste Bardem laufend irgendein undefinierbares Zeug mampfen, damit ihm der schwarze Sabber aus dem Mund läuft. Laut der Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg handelt es sich dabei um "Affenkacke" - ein kleiner Scherz, der auf das Kapuzineräffchen im Film anspielt. Besonders gut hat das nicht geschmeckt, aber Bardem nahm es wie ein Profi.

"Es hieß, sie soll nach Schokolade schmecken, aber besonders lecker war sie nicht. Was gut ist: denn so konnte ich ein ekelhaftes Gesicht machen."
Schauspieler Javier Bardem

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