Journalismus als Handwerk. Eine junge Journalistin bot - wie sonst Zimmerleute und Dachdecker auf der Walz - ihre Arbeit gegen Kost und Logis an. Was sie bei der Wanderung durch den Lokaljournalismus erlebt hat, erzählt sie in "Was mit Medien".

Als Walz werden die Wanderjahre von Handwerks-Gesellen bezeichnet, die nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit vor der Meisterprüfung von Ort zu Ort ziehen, um Erfahrung zu sammeln. Was sonst Dachdecker, Zimmerleute oder Bäckerinnen nach der Ausbildungszeit tun, reizte auch die Journalistin Jessica Schober. Ihre These: Auch Journalismus ist ein Handwerk. Und so begab sie sich auf Wortwalz.

Die Regeln: Kein eigenes Handy, kein Laptop, kein Geld für Zugreisen oder Hotelzimmer. Schobers "Gesellenbrief": Ihre Ausbildung an der deutschen Journalistenschule. Ihr Ziel: Den deutschen Lokaljournalismus hautnah kennenlernen. Ihre Walzzeit wurde per Crowdfunding unterstützt. Jessica begleitete sie per Blog und Twitter. Anfang des Jahres ist das Buch "Wortwalz" erschienen.

Was Jessica Schober über den Lokaljournalismus in unterschiedlichen deutschen Städten gelernt hat, erklärt die freie Journalistin in dieser Ausgabe von "Was mit Medien".