Niemand sonst hat diese Art von Comedy so drauf wie Jim Carrey: Die extremen Grimassen und dazu eine Körpersprache, als wären sämtliche seiner Knochen aus Gummi. Dabei schwebt er nach eigener Aussage mit dieser Art Komik immer in Lebensgefahr.

Fünf Jahre ist es her, dass Jim Carrey eine Figur gespielt hat, die besonders gut zu ihm passt - in der Fortsetzung seines 90er-Jahre Erfolgs "Dumm und Dümmer". Jetzt, in "Sonic The Hedgehog" knüpft er an diese von ihm perfektionierte Art von Komik an.

Er spielt den Widersacher des kleinen, blauen Igels Doktor Robotnik. Wir haben ihn zum Interview getroffen und ausführlich mit ihm über sein ganz spezielles Verständnis von Comedy und über die zwei stärksten Einflüsse seines Lebens gesprochen: Seine Mutter und seinen Vater.

"Für mich ist Comedy letzten Endes wie Klippenspringen, als wenn ich einer von diesen Typen in Acapulco wäre: Wenn die Flut rein kommt, kannst du springen und überlebst. Aber wenn du den Moment verpasst, zerschellst du auf den Felsen und stirbst. Mit Comedy fühlt es sich genau so an!"
Jim Carrey

Außerdem haben wir uns mit Neal H. Moritz über Jim Carrey unterhalten. Moritz ist Produzent von "Sonic The Hedgehog", hat unter anderem auch schon die "The Fast and the Furious "-Reihe produziert.

Mit Jim Carrey hatte er noch nie zuvor zusammen gearbeitet. Als Produzent hat er sich extra ans Filmset geschlichen und ihn beobachten. "Ich wollte einfach wissen, wie er das macht, wie er diese ganz besondere Art von Comedy kreiert", sagt Moritz.

"Das hab ich alles von meinem Vater. Wer bei uns zu Besuch war, hat sich regelmäßig vor Lachen weg geschmissen, weil mein Vater einen praktisch mit seinen Gags in Stücke gerissen hat. Die Leute haben sich bei uns zu Hause vor Lachen in die Hose gemacht."
Jim Carrey

Anna Wollner hat sich derweil mit einem der größten Medien- und Missbrauchsskandale der vergangenen Jahre beschäftigt: Ab dieser Woche im Kino zu sehen in "Bombshell".

Es geht um die Vorfälle beim US-Nachrichtensender FOX News von 2016, als mehrere Mitarbeiterinnen den damaligen Senderchef Robert Ailes beschuldigten, sie sexuell belästigt zu haben. Ein Medienskandal, noch vor Harvey Weinstein und #metoo, im Film hochkarätig besetzt mit Nicole Kidman, Charlize Theron und Margot Robbie.