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Der Chef nervt, die Kollegen langweilen und das Großraumbüro entmutigt? Den Job zu kündigen, muss nicht die erste und einzige Option sein. In der Ab21 sprechen wir darüber, mit welchen Kniffen uns die Arbeit wieder Spaß machen kann.

Einer der weiß, wie man seinen Job umkrempelt, ist Marcus. Eigentlich ist er Bäcker und eigentlich gab es in der Bäckerei seiner Eltern immer nur sowas wie Roggenmischbrot. Doch mittlerweile hat er seine Arbeitsstätte mithilfe von Instagram, neuen Backwaren und einem Nachhaltigkeitskonzept hip gemacht.

Im Gespräch erzählt Marcus von seiner Motivation, diesen Wandel zu wagen. Und auch davon, wo er so die Zutaten für seine Backkreationen herholt - zum Beispiel aus dem Grillsoßen-Regal im Supermarkt:

"Meistens sieht man mich in irgendeinem Supermarkt wie ein Virtuose, der einfach nur Verpackungen liest, durchs Grillsoßen-Regal gehen."
Marcus, hat die Bäckerei seiner Eltern gepimpt

Psychologische Tricks gegen Jobfrust

Nur was tun, wenn die anfängliche Euphorie der Arbeit nach einigen Jahren abgeflacht ist? Einmal in der Routine angekommen, verspüren wir nicht selten Unzufriedenheit und Lustlosigkeit. Resignation oder die Kündigung sind oft die Folge. Arbeitspsychologe Benedikt Ewald von der TU Braunschweig erklärt, welche kleinen Veränderungen uns im Job wieder gute Laune bereiten.

Wissenswertes zu Arbeit und Veränderung

  • Manche von uns merken erst im Nachhinein, dass der alte Job doch gar nicht so schlecht war. Deshalb rät Karriereberaterin Madeleine Leitner dazu, die eigene Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen noch vor Jobwechsel auf Herz und Nieren zu prüfen.
  • Früh aufstehen, Termine und Deadlines. Das erste Mal richtig arbeiten hat nicht nur Auswirkungen auf den Kontostand, sondern auch auf unser Wesen. Was passiert, wenn der Job uns ändert, erfahrt ihr hier.
  • Unser Arbeitskultur ändert sich manchmal schleichend. So wurde Krankenschwestern und Pflegern am Anfang der Pandemie applaudiert. Den vielen Fahrern von Paket- und Lieferdiensten hingegen nicht. Sie sind unsichtbar geworden, weil viele von uns nur noch mit Bestell-Apps interagieren.
  • Übrigens: Auch wenn wir aktuell wenig planen können, ist unsere Wechselbereitschaft im Pandemie-Sommer gestiegen. Laut einer Studie des Online-Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent suchten vor allem Frauen während Corona intensiver nach einem Job. Die fünf häufigsten Gründe für einen Jobwechsel in der Krise waren dabei: höheres Gehalt, interessantere Tätigkeitsbereiche, negatives Arbeitsklima, bessere Work-Life-Balance und Unzufriedenheit mit Arbeitsbedingungen.
  • Wer unzufrieden ist, kann außerdem Stift und Zettel zücken und einfach Tagebuch führen. Das empfiehlt die Psychologin und Karriereberaterin Madeleine Leitner: „Wann bin ich unzufrieden? Warum? Lässt sich da ein bestimmtes Muster erkennen? Liegt die Unzufriedenheit an einer bestimmten Person?“ Und – ganz wichtig: „Könnte es sein, dass es etwas mit mir zu tun hat?“

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