Schluss mit Workout und Diät: Der neue Trend heißt Dad bod - Bauchansatz wie bei Papa. Zumindest für Männer. Der Mum bod wird in den sozialen Netzwerken noch nicht gefeiert.

Nicht schlank und durchtrainiert, sondern mit ein bisschen Speck um den Bauch herum. Nicht dick, aber auch nicht mit Waschbrettbauch: Das ist der #Dadbod-Trend für Männer, der in den sozialen Netzwerken gerade ziemlich gehyped wird. Prominenter Vertreter dieser Körperform ist zum Beispiel Schauspieler Seth Rogen:

Dad bod - Bauchansatz wie bei Papa: Dieser Begriff schwirrt schon eine Weile durchs Netz, richtig populär gemacht aber hat ihn ein Artikel der 19-jährigen Mackenzie Pearson, der in ihrer College-Zeitschrift erschienen ist. Darin beschreibt sie den Dad-bod-Körpertyp folgendermaßen: "Der Dad bod sagt: Ich gehe ab und zu ins Fitnessstudio, aber ich trinke am Wochenende auch viel und esse sehr gern acht Stücke Pizza auf einmal." Des weiteren listet Mackenzie Pearson in ihrem Artikel Gründe auf, warum der Dad-bod-Style in ihren Augen so attraktiv ist:

  • Niemand möchte mit einem hart-trainierten Stein kuscheln.
  • Mit einem Dad bod wissen Partner schon in jüngeren Jahren, was später mal figurenmäßig auf sie zukommt.
  • Neben dem Dad bod lässt es sich selbst einfacher besser aussehen als neben einem durchtrainierten Muskelmann.
  • Manche mögen den Dad bod vielleicht auch, weil sie sich selbst unzufrieden mit ihrem eigenen Körper sind.

Dad bod = besserer Sex?

Eine Redakteurin des Onlinemagazins The Cut präsentiert außerdem die Theorie, dass Männer mit Dad bod besser im Bett sind: Weil der Bauchansatz bestimmte Stellen am weiblichen Körper geschickt stimuliert...

249 Likes, 92 Comments - CollegeDadBods™ (@collegedadbods) on Instagram: ""He who does not mind his belly, will hardly mind anything else.""
"He who does not mind his belly, will hardly mind anything else."

Neben diesen durchaus positiven Aspekten gibt es allerdings auch einen Wermutstropfen am Dad-bod-Hype: Es gibt keinen äquivalenten Mom-bod-Trend. Frauen mit Bauchansatz werden in den sozialen Netzwerken nicht abgefeiert - jedenfalls jetzt noch nicht.